📅Freitag, 16. Januar 2026
3 Minuten

Biancas Regenwurm-Rettung

Die Sonne scheint nach einem großen Regenschauer endlich wieder. Bianca hüpft in ihren gelben Gummistiefeln durch die Pfützen, die der Regen hinterlassen hat. Plitsch, platsch, macht es bei jedem Sprung. Doch plötzlich bleibt sie stehen. Auf dem Gehweg schlängeln sich drei kleine Regenwürmer, die sich in der Sonne kringeln und winden. "Oh je", denkt Bianca, "die brauchen bestimmt meine Hilfe!"

Mit einem entschlossenen Blick beugt sie sich hinunter und hebt vorsichtig den ersten Regenwurm auf. Er fühlt sich kühl und ein bisschen glitschig an, aber das stört Bianca nicht. "Keine Sorge, kleiner Freund", flüstert sie, "ich bringe dich zurück nach Hause."

Mit dem Regenwurm in der Hand läuft sie zur nächstgelegenen Wiese. Dort gräbt sie mit einem Stock ein kleines Loch und setzt den Wurm hinein. "Hier bist du sicher", sagt sie zufrieden.

Bianca kehrt zu den beiden anderen Regenwürmern zurück, die ihre Hilfe brauchen. Sie macht sich an die Arbeit, erst den einen, dann den anderen zu retten. Beiden buddelt sie auch ein kleines Loch, ein neues Zuhause.

Während sie arbeitet, stellt sich Bianca vor, dass die Regenwürmer sich bedanken. Vielleicht, denkt sie, bekommt sie einen kleinen Regenwurm-Orden. Oder die Würmer singen ihr ein leises Regenwurmlied, das nur die aufmerksamsten Ohren hören können.

Zur Sicherheit schaut sie nochmals auf den Weg und findet tatsächlich noch einen letzten Wurm, einen besonders kleinen. Den hat Bianca direkt besonders in ihr Herz geschlossen. Er kringelt sich um ihren Finger, als wollte er nicht loslassen. "Du bist ein anhänglicher kleiner Abenteurer, was?", fragt sie und lacht. "Aber jetzt musst du zurück zu deinen Freunden." Sie setzt auch ihn behutsam in die Erde und winkt allen Vieren zum Abschied.

Nach dieser kleinen Rettungsaktion fühlt sich Bianca wie eine kleine Heldin. Sie stellt sich vor, wie die Regenwürmer unter der Erde ein Fest feiern, mit winzigen Tischen und Stühlen aus Stöcken und einem großen Kuchen aus Erde und Blättern.

Der Himmel ist jetzt klar und die Sonne scheint warm auf Biancas Gesicht. Sie spürt, dass sie etwas Gutes getan hat. Vielleicht, denkt sie, wird die Erde mit den Würmern jetzt ein bisschen glücklicher sein. Und vielleicht, nur vielleicht, wird diese Wiese bald noch schöner blühen, wenn die kleinen Gartenhelfer ihre Arbeit machen.

Auf dem Heimweg hüpft Bianca wieder durch die Pfützen. Plitsch, platsch, plitsch, platsch. In ihrem Herzen trägt sie das Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben. Und wer weiß, vielleicht werden die Regenwürmer eines Tages ihre Retterin besuchen. Man sieht sich ja immer mindestens zweimal im Leben, so heißt ein altes Sprichwort.

Der Tag neigt sich dem Ende zu und Bianca spürt, dass sie heute nicht nur Regenwürmer gerettet hat, sondern auch ein Stückchen der Welt ein bisschen besser gemacht hat. Und das ist ein schönes Gefühl.

Gute N8i

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Biancas Regenwurm-Rettung

Das Schlaflied zur Geschichte 💫


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Zusammenfassung & Lektion 📌

Bianca genoß das springen durch die Pfützen, als sie in ihren gelben Gummistiefeln durch sie hüpfte. Plitsch, platsch, so viel Spaß machte das! Doch dann entdeckte sie drei kleine Regenwürmer, die sich auf dem Gehweg in der Sonne kringelten. "Oh je", dachte sie, "die brauchen meine Hilfe!" Mit einem entschlossenen Lächeln begann Bianca ihre Rettungsmission. Diese Vorlesegeschichte nimmt Kinder mit auf ein Abenteuer voller Freundschaft und Mut. Bianca zeigt, wie wichtig es ist, sich um die kleinen Dinge in der Natur zu kümmern. Während sie die Regenwürmer zurück auf die Wiese bringt, lernen Kinder spielerisch, wie sie selbst kleine Helden im Alltag sein können. Die Gute-Nacht-Geschichte ist perfekt, um den Tag mit einem Lächeln zu beenden und den Gedanken, dass auch kleine Taten Großes bewirken können. Die fantasievolle Vorstellung von Regenwürmern, die unter der Erde ein Fest feiern, regt die Kreativität an und vermittelt einen wertvollen Lerneffekt: Jeder kann die Welt ein bisschen besser machen. Diese Geschichte inspiriert Kinder, die Natur zu schätzen und ihre Umgebung achtsam zu erkunden. Ein fröhliches Abenteuer, das zeigt, wie viel Freude es macht, anderen zu helfen und dabei selbst zu wachsen.